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Landesfeuerwehrschule Sachsen

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Abt. Ausbildung

2. Quartal 2008

Anregung Stellungnahme der LFS Sachsen
Minimierung des Ausfalls von Lehrgängen und Einsatz von jüngerem Personal mit höherem Frauenanteil Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2009 werden eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter in der Abteilung Ausbildung nach Beendigung ihres Vorbereitungsdienstes für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst ihre Tätigkeit aufnehmen.
Der Frauenanteil in unserem Personal ist abhängig vom Erreichen der Laufbahn eines Berufsfeuerwehrmannes, dabei sind Anforderungen von Frauen und Männern gleichermaßen zu erbringen. Wegen der hohen körperlichen Anforderungen ist jedoch ein Frauenanteil nur bedingt realisierbar.
Unterschiedliche Lehrmeinungen der Ausbilder zu einem Lehrthema Durch monatliche Fortbildung des gesamten feuerwehrtechnischen Personals und weiteren Besprechungen in den Fachbereichen werden die Lehrmeinung und Umsetzung der Themen vereinheitlicht.
Gerade die Abarbeitung des komplexen Modells zum Führungsvorgang bei den Entscheidungsübungen stellt Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder vor höchste Anforderungen. Dabei ist die Übungssituation durch den Teilnehmer zu erkunden und sein »Bild« vom Ereignis und seiner taktischen Variante dem Ausbilder in der Kommunikation zu übermitteln,  der wiederum das »Bild« aus den Darlegungen erkennen muss. Geringe Abweichungen der »Bilder« sind subjektiv vorgegeben. Hinzu kommt, dass jeder Teilnehmer mit unterschiedlichen Erfahrungen zu uns kommt, zum Beispiel Gefahren anders wichtet oder auf den Sicherheitstrupp verzichtet und somit seine »Erkundung« zur Situation zu einem »Bild« führt, die sich deutlich vom anderen Teilnehmer unterscheidet. Der Ausbilder muss darauf reagieren. Das andere Ergebnis ist durch das wesentlich andere »Bild« vorgegeben, stellt aber keine andere Lehrmeinung dar.
Themenzergliederung im L101 Brandmeister In diesem Lehrgang haben wir das Ziel, dass möglichst die Fachlehrer, welche das entsprechende Thema pflegen, auch den Unterricht durchführen. Der Fachlehrer muss aber auch parallel stattfindende Speziallehrgänge absichern. Die derzeitige Themengliederung ist ein Kompromiss zwischen einer pädagogisch sinnvollen Gliederung der Themen im Brandmeisterlehrgang und einer effektiven Gestaltung des gesamten Lehrgangsprogramms der Schule und einer maximalen Auslastung unserer Personalressourcen.
Zu lange Mittagspause und zu kleiner Speiseraum Die gegenwärtige unterrichtsfreie Zeit zum Mittag stellt in der »rwachsenen-Qualifizierung«eine übliche Zeit dar. Auch brauchen einige Lehrgänge die Zeit, um sich über die Bibliothek mit den notwendigen Materialien (z.B. für Lehrproben) zu versorgen.
Wenn die Teilnehmer aus dem Objekt Hoyerswerda hier untergebracht sind, wird es eine Überprüfung der Regelung zu den Unterrichts- und Pausenzeiten geben. Die gegenwärtige Pausenregelung ist auch bedingt durch die Größe unseres Speiseraumes, der nach Vorgaben sächsischer Festlegungen gebaut wurde.
Erstellung von Ausbildungsunterlagen für die Ausbilder der Feuerwehr im Landkreis bzw. am Standort Der Landesbranddirektor hat gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband und der AG Kreisbrandmeister ein Projekt zur Erstellung einheitlicher sächsischer Ausbildungsunterlagen begonnen. Darin ist auch die Landesfeuerwehrschule verankert.
Ausbildungszeit bzw. Lehrgangsdauer zu kurz und Inhalte ändern Die Lehrgangsdauer ist durch die FwDV 2 für viele Lehrgangsarten festgelegt. Diese Vorgaben zur Dauer sind zwischen den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt und stellen einen Kompromiss zwischen der optimalen Dauer zur Wissensvermittlung, den fachlichen Anforderungen und den Kosten (z.B. Freistellung) dar. Damit ist auch der Spielraum für die Änderung von Themen für uns begrenzt. In den Lehrgängen L110 Gruppenführer und L111 Zugführer werden wir als nächstes diesen Spielraum für eine weitere praxisnahe Gestaltung der Themen nutzen.
Anzahl der bereitgestellten Lehrgangsplätze für FF zu wenig Die Kapazität der Landesfeuerwehrschule wurde 1996 vom Sächsischen Rechnungshof ermittelt und durch das Sächsische Staatsministerium für Finanzen festgelegt. Gemeinsam mit dem LFV und der AG KBM versuchen wir die Kapazität auf den Bedarf der Feuerwehren auszurichten. Mit der Einführung „Multiplikator hydraulisches Rettungsgerät“ sollen Plätze frei werden für andere Lehrgänge. Weiterhin wird im Ausbildungsjahr 2009 der Schwerpunkt auf den Führungslehrgängen liegen zu ungunsten des technischen Bereichs.

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